Search

BVB: Riesenärger! Diese Fragen stellt sich heute jeder Fußball-Fan - BILD

Mächtig Zoff nach dem BVB-Aus in der Champions League – wegen Schiri Danny Makkelie (40)!

Erst die strittige Hand-Szene zum Elfmeter, danach die Wiederholung des Strafstoßes. BVB-Berater Matthias Sammer sprach danach von einem „handfesten Skandal“. Mittelfeldspieler Emre Can erklärte, dass der „Schiri Schuld“ sei.

Hat der Holländer richtig gehandelt? Oder gab es wirklich einen „handfesten Skandal“? BILD-Schiri-Experte Thorsten Kinhöfer (54) beantwortet die wichtigsten Fragen.

Terzic nach BVB-Aus Havertz-Elfmeter war nicht korrekt

1. Darf der Schiri seine Entscheidung mit dem VAR korrigieren, wenn er das Handspiel von Wolf auf dem Platz gesehen, aber in dem Moment als „nicht strafbar“ bewertet hat?

Die Frage ist hier, was er wahrgenommen hat. Hat er gesehen, dass der Arm so vom Körper weg war, wie es die TV-Bilder zeigen und hat für sich entschieden, dass das kein Strafstoß ist, dann hätte der VAR nicht eingreifen können.

Sagt er aber, dass der Ball aus seiner Sicht vielleicht an die Hüfte gegangen ist oder er hat auf dem Spielfeld wahrgenommen, dass der Arm von Wolf direkt am Körper war, dann wird der VAR eingreifen, denn dann war die Wahrnehmung des Referees auf dem Spielfeld falsch.

2. Hätte der Elfer auch wiederholt werden müssen, wenn ein Spieler den Abpraller geklärt hätte, der nicht zu früh reingelaufen ist?

Ja. Bei Vergehen des Angreifers und des Verteidigers gibt es immer eine Wiederholung, egal ob der Ball ins Tor ging oder abgewehrt wurde. Im Regeltext steht von einem „Mitspieler des Torhüters“ begeht ein Vergehen. Da steht mit keinem Wort, dass der „Mitspieler“ auch den Ball „persönlich“ getroffen haben muss.

3. Hätte der Elfer auch wiederholt werden müssen, wenn Havertz getroffen hätte?

Ja. Wie in Frage 2 gibt es immer eine Wiederholung des Strafstoßes, wenn beide Mannschaften respektive die Spieler Vergehen (zu früh in den Strafraum laufen usw.) begehen.

Schiri Danny Makkelie sorgte für viel Verwunderung, auch bei Marius Wolf (l.)

Schiri Danny Makkelie sorgte für viel Verwunderung, auch bei Marius Wolf (l.)

Foto: Getty Images

4. Passiert das zu frühe Hereinlaufen nicht bei nahezu jedem Elfer? Wird das in der Bundesliga auch bei jedem Elfer so gecheckt?

Es hat häufig den Anschein, dass Spieler knapp im Strafraum beim Strafstoß sind. Wenn ein Angreifer bzw. der Verteidiger ganz knapp im Strafraum ist, wird „praxisbezogen“ diese Situation abgearbeitet, das heißt, dass dann der Strafstoß zählt, wenn der Spieler nicht ins Spiel eingreift.

Das Gleiche gilt auch im Umkehrschluss, wenn der Torwart vielleicht ganz knapp vor der Linie beim Strafstoß steht. Dieser muss bekanntlich ja beim Schuss mit einem Teil des Fußes die Linie berühren. Steht er zum Beispiel zwei Zentimeter vor der Linie, wird auch hier „praxisbezogen“ agiert.

Nur wenn der Torwart bei der Abwehr des Balles ein Meter vor der Linie ist, wird sich der VAR auch melden. Laut Handbuch IFAB, wo steht, wann der VAR einzugreifen hat, sollte sich der VAR bei diesen Strafstoß-Vergehen nur melden, wenn der Verteidiger den Angreifer hindert den Ball zu spielen. Das war gestern bei Özcan z.B. nicht der Fall. Trotzdem hat sich der VAR gemeldet.

Nur die „Strafe“ Wiederholung ist trotzdem richtig. Hier muss man die Spieler einfach in die Pflicht nehmen. Sie tragen das Risiko und auch die Verantwortung, dass der Strafstoß eventuell wiederholt wird, wenn sie zu früh in den Strafraum laufen.

5. Hat Havertz den Anlauf irregulär unterbrochen?

Nein. Dass Harvertz seinen Anlauf unterbricht und dann fortsetzt, ist erlaubt. Unzulässiges Täuschen, wie z.B. einen Schuss antäuschen, ist ein Vergehen und wird mit einem indirekten Freistoß geahndet, egal ob der Ball ins Tor geht oder abgewehrt wird.

Adblock test (Why?)

Artikel von & Weiterlesen ( BVB: Riesenärger! Diese Fragen stellt sich heute jeder Fußball-Fan - BILD )
https://ift.tt/lNJAcve
Sport

Bagikan Berita Ini

0 Response to "BVB: Riesenärger! Diese Fragen stellt sich heute jeder Fußball-Fan - BILD"

Post a Comment

Powered by Blogger.